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Gemeindepost

Weltrekord für Gemeindeboten in Nenzingen aufgestellt

Narri - Narro !!!

Wir haben nicht nur zwei tolle Fastnachtsvereine, die ”Halfolfer” und die ”Moofangers” (in verständlichem Deutsch: “1/2 11er” und ”Mondfänger), sowie das zur Gemeinde gehörende und sehenswerte Fastnachtsmuseum, bei uns wird außerdem die Geschwindigkeit in Millimeter/Tag gemessen. Wer jetzt glaubt, die Narren sind ganzjährig los, hat sich entschieden geirrt. Anfang Juli 2003 hat ein ernsthafter Brief vom Nenzinger Rathaus (selbstverständlich noch immer mit davor stehenden Narrenbaum inkl. Maikrone darauf) die 550 Meter Entfernung zu meinem Briefkasten am Haus volle 6 (in Worten: sechs) Tage benötigt. Daraus läßt sich die Geschwindigkeit der stinknormalen Gemeindepost berechnen. Diese beträgt genau 91666,666666666666666666666666667 Millimeter pro Tag.

(Achtung: Bei uns wird unter anderem auch vor einer Schikane zum Nachbarort Eigeltingen geblitzt und die nächste Steigerung wäre dann Angströem/Woche.)

Nach meinen hämischen Bemerkungen gegenüber dem Bürgermeister über die Geschwindigkeit der Gemeindepost gab es ausnahmsweise vier Wochen später eine (Gemeinde-)Eilpost. Diese brauchte weltrekordverdächtige zwei Tage für diese Strecke. Ich wage diese Wahnsinnsgeschwindigkeit gar nicht erst zu berechnen.

Erstaunlich ist nur: Ich klicke ein-, zwei- oder auch dreimal mit meiner Maus und unmittelbar danach ertönt eine wohlklingende Frauenstimme aus dem Lautsprecher des PC im Büro des Bürgermeisters: "Sie haben Post".

Wie das wohl funktionieren mag?

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